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Ein Sehtraining auf fotografisch-künstlerischer Grundlage (Fotokosmogramme)


Von Hildegunde Zeunert und Heinz Gafert

Es besteht ein grundsätzlicher Unterschied zwischen einem Augentraining gegen Beschwerden jeglicher Art (auch EMRD) und dem Sehtraining. Ersteres befasst sich mit dem Organ Auge, seinen Muskeln, den optischen Bereichen und dem nervlichen Zustand.

Ein Sehtraining hat die Vielfalt der Strukturen in unserem Erinnerungsvermögen im Blick, es geht einfach darum was wir sehen und wie wir das Gesehene interpretieren.

Um es kurz vorwegzunehmen:
Wir sehen von unserer Umwelt - also von der Realität, die uns umgibt - nur ca. 10%. Das Auge ist das Sehorgan, welches das Licht wie eine Antenne oder ein Sensor aufnimmt und an das Gehirn zur Interpretation weitergibt, und hier haben sich andere Trainingsmethoden entwickelt.

Womit wir beim Kern des Themas wären. Wir sehen mit unserem Gehirn und wir sehen auch nur das was wir kennen oder für uns sichtbar gemacht haben. Diesen "Seh-Erlernvorgang" durchläuft der Mensch nach allgemeiner Auffassung zwischen dem 1. und 4. Lebensjahr. Wir sehen oder erkennen nur das wieder, was wir in unserem Sehzentrum gespeichert haben.

Wofür es ein schönes Beispiel mit den Schiffen von Kolumbus gibt.
Hier wird berichtet, dass die amerikanischen Ureinwohner die Schiffe von Kolumbus nicht sehen konnten, als sie in der Ferne vor der Küste ankerten. Und zwar, weil diese völlig anders waren als alles, was sie zuvor gesehen hatten.

Erst nachdem der Schamane eine ganze Zeit lang hinaus geblickt hatte, weil er die Bewegung des Wassers wahrgenommen hatte, konnte er sie schließlich erkennen. Nachdem er die anderen Bewohner darauf aufmerksam gemacht hatte, konnten sie die Schiffe auch sehen.

Zeigt man einem Eingeborenen im tiefen Dschungel ein Foto von der Skyline Manhattans, so wird er die Hochhäuser oder Wolkenkratzer als Wald oder Bäume erkennen. Wir sehen auch keine Bilder (dies ist eine Einbildung), sondern wir merken oder speichern Strukturen, die wir während des Erkennungsprozesses blitzschnell zu ganzen Bildern oder Bildfolgen zusammensetzen. Somit ist ein "Merkvorgang" auch erst dann vollständig, wenn die erkannte Struktur mit einer Bezeichnung versehen wird.

Selbstverständlich arbeitet auch unser Unterbewusstsein ständig mit, aber bewusst funktioniert es eben nur mit Bezeichnungen oder sinngebender Erklärung. Wie schon erwähnt, erfassen wir gerade einmal 10% von der Realität, da wir uns hauptsächlich nur das einprägen, was sich ständig wiederholt.

Ein gutes Beispiel ist hier ein Röntgenbild, das dem ungeschulten Betrachter zur Interpretation vorgelegt wird. Selbstverständlich lernen wir immer wieder neue Strukturen kennen, aber eben nur sehr eingeschränkt und fast immer fachspezifisch bezogen.

Hier setzt das Sehtraining VISOVIRTUELL an, dieses ist mit seiner Namensgebung auch rechtlich geschützt.

Es sind Trainingsvorlagen zusammengestellt worden, die mit einer Rückwärtsprojektion (2,5 x 2,5 m) und einem Betrachtungsabstand von ca.1,5 m die Arbeitsgrundlage bilden.
Für den Probanden wird das Gesichtsfeld fast vollständig mit den neuen und unbekannten Bildern ausgefüllt. Das projizierte Bildmaterial weist farbige und teilweise 3-dimensionale Strukturen auf.

Die Fotokünstlerin Hildegunde Zeunert hat gespiegelte (gekonterte) Fotomosaike mit ganz ungewöhnlichem Strukturaufbau und besonderer Bildgebung geschaffen. Es entstanden vier Bereiche: Natur, Tier, Mensch und Architektur. Ein gespiegeltes Motiv hinterlässt in unserer Vorstellung offensichtlich doch einen stärkeren Eindruck.

Auch Goethe hat in seinen wissenschaftlichen Studien schon die gespiegelte Natur beschrieben, was selbst bei oberflächlicher Betrachtung auch schnell festgestellt werden kann.

Der Proband kann sich aus dem Angebot der Trainingsvorlagen eine Struktur auswählen, die für ihn sympathisch ist und mit der ein Trainingszyklus durchgeführt wird.
Bevor mit den praktischen Übungen begonnen wird, stellt der Optometrist allerdings erst einmal die Sehfähigkeit des Probanden fest. Es wird die Sehschärfe und eine eventuell notwendige Brillenglaskorrektur gemessen (rechtes und linkes Auge für die Ferne und die Nähe). Es wird außerdem das binokulare Sehen und die Farberkennung überprüft.
Mit dem Augentraining nach Dr. Bates sollen dann noch vier oder fünf Lockerungsübungen durchgeführt werden und dann kann man mit dem eigentlichen Sehtraining beginnen.

Für die zusätzliche Entspannung des Nervensystems erhält der Proband einen Kopfhörer mit Obertonklängen.

Der erste Schritt ist die orientierungsmäßige Erfassung der gesamten Bildstruktur.
Danach unterteilt man die Vorlage in Sektionen und versucht die dort dargestellten Strukturen zu erkennen und zu beschreiben. Bei den natürlichen Bildelementen sieht man sehr oft Augenpaare, Gesichter, Profile von Menschen oder Tieren, Landschaften, verschiedene Gegenstände des täglichen Lebens, aber auch nicht erklärbare Abbildungen, die dann mit offenen Bezeichnungen wie: sieht mich an (smicha) oder mir gegenüber (güb) belegt werden können.
Es ist nachgewiesen, dass unser Sehzentrum sich bewusst nur an Strukturen erinnert, die auch eine Bezeichnung erhalten haben. Unbewusst wird sicher alles "mitgenommen", aber es ist offensichtlich für unser Bewusstsein nicht so richtig abrufbar.

Nach ca. 30 Minuten beschließen wir diesen Trainingsabschnitt und lassen den Probanden noch ca. 10 Minuten mit geschlossenen Augen die geleistete Bild- und Strukturbewusstwerdung vor dem "geistigen Auge" beenden. Nach zehn abgeschlossenen Trainingseinheiten kann dann noch einmal die Sehschärfe und das farbige Sehen überprüft werden. Es ist anzunehmen, dass sich auch hier Veränderungen oder Verbesserungen eingestellt haben.

Abschließend muss noch festgestellt werden, dass wir diese Welt in der Hauptsache nur durch das Licht sehen oder erkennen, welches sich an den Gegenständen reflektiert. Nur durchleuchtete Bilder haben eine ganz andere Qualität, wie z. B. ein PC-Bildschirm, eine Videowand oder der Himmel über uns. Wobei das Licht sicherlich noch einen Großteil mehr an Informationen für unser Nervensystem bereit hält, als wir nur ahnen. Denn in unseren Augen gibt es keine Bilder, hier herrscht nachgewiesen ein "Lichtchaos". Nur die Fovea-Zentralis (Netzhautgrube) hat die Fähigkeit durch die dichte Besetzung mit Farbrezeptoren, "deutlich zu sehen". Und wenn unsere Theoretiker eine Abbildungskonstruktion für optische Instrumente erdacht haben, so trifft diese Vorstellung für unseren Sehvorgang im Auge überhaupt nicht zu. Wir sehen mit unserem Gehirn, und das Auge ist, wie schon erwähnt, nur die "Antenne" für diesen Vorgang. Bei der Aufnahme von Lichtquanten passiert in unserem Nervensystem viel mehr als wir uns dieses mit unseren heutigen Messgeräten und Messmethoden nur im Ansatz feststellen können.

Licht selber ist unsichtbar, nur die Lichtquelle ist zu sehen. Durch das vorhandene Licht wird für uns Materie sichtbar (allerdings auch nicht jede) und dies nur deshalb, weil die Lichtquanten sich an den Molekülen reflektieren.

Vielleicht ist hier der Vergleich mit dem Element Wasser hilfreich, denn Wasser transportiert nachweislich eine Vielzahl an Informationen, die z.B.von Johann Grander nachgewiesen wurden.
Auch die Arbeit des Japaners Emoto zeigt diese Tatsache sehr deutlich. Licht ist eben nicht nur Helligkeit und Energie, es ist das Lebenselixier par excellence! Unsere Augen sind allerdings auch nur ein Teil unserer lebenswichtigen Sensoren.

Literaturhinweise:

Dr. William Bates: Perfect sight without glasses
Aldus Huxley: Die Kunst des Sehens
Richard L. Gregory: Auge und Gehirn - Die Psychologie des Sehens
Mütze/Nerling/Reuter: ABC der OPTIK
Roberto Kaplan: Bewusstes Sehen
Leo Angart: Vergiss deine Brille
Uschi Ostermeier-Sitkowski: Augentraining
Prof. Ilse Strempel: Keine Angst vor grünem Star
Johann Grander: Wasser hat ein Gedächtnis
Hans-Joachim Haase: Handbuch der Augenoptik
Wolfgang Skorupa: Grundbegriffe der Optik
Dr. Masuro Emoto: Die Antwort des Wassers
Martin Brofmann: Eine neue Art zu Sehen
Prof. Rosmarie Kesselheim: Vortrag zur Eröffnung der Kunstausstellung KOSMOGRAMME von Hildegunde Zeunert
Film: What the bleep do we (k)now !?

Ihr Heinz-Joachim Gafert - Augenoptikermeister

( Dr. h.c. of alternative health, MLDC Institut (USA)

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